Basisdaten

    Geografie
    Rüdesheim liegt am Übergang von Rheinhessen zum Hunrsück an der Mündung des Katzenbaches in den Ellerbach, einem Zufluss der Nahe. Es befindet sich unmittelbar westlich der Kreisstadt Bad Kreuznach. Weitere Nachbarorte und -gemeinden sind Weinsheim, Hüffelsheim, Roxheim, Mandel und Hargesheim.

     

    Gemeinderat
    Der Gemeinderat von Rüdesheim umfasst 20 Sitze. Folgende Parteien und Wählergruppen sind vertreten: Freie Bürgerliste Rüdesheim, CDU, SPD.

     

    Wappen
    Das Wappen von Rüdesheim stellt den heiligen St. Martin auf einem Pferd, seinen Mantel mit einem Schwert teilend, dar. Rechts davor ist ein kniender Bettler zu finden. Die Figuren sind weiß, der Mantel ist blau, der Grund ist grün und der Hintergrund ist rot.

     

    Verkehr
    Der Ort hat eine direkte Anbindung an die B41, welche zur nahgelegenen A61 führt.

     

    Basisdaten von Rüdesheim
    Bundesland: Rheinland-Pfalz
    Landkreis: Bad Kreuznach
    Verbandsgemeinde: Rüdesheim
    Koordinaten: 49° 51′ N, 7° 49′ O49° 51′ N, 7° 49′ O
    Höhe: 135 Meter ü. NN.
    Fläche: 3,47 km²
    Einwohner: 2366 (30. Juni 2006)
    Bevölkerungsdichte: 682 Einwohner je km²
    Postleitzahl: 55593
    Vorwahl: 0671
    KfZ-Kennzeichen: KH
    Gemeindeschlüssel: 07 1 33 117

     

    Kurzer geschichtlicher Überblick
    Seit 1100 erscheint das Dorf in den Urkunden der Grafen von Sponheim, der Ortsherren, in Schenkungen an deren Kloster Sponheim, Im Jahre 1124 besaß dieses Kloster in Rüdesheim 3 Hufen Herren- und 4 1/4 Bauernland.
    Nach dem Aussterben der Grafen von Sponheim im Jahre 1437 gehörte Rüdesheim zum Oberamt Bad Kreuznach der gemeinsamen Erben.

     

    Einzeldenkmäler

    • Kurt-Schumacher-Straße 1: Barockes Fachwerkhaus, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts
    • Nahestraße: Kriegerdenkmal 1914/18, Relief-Schauwand, neuklassizistische und expressionistischen Stilelemente, 1922, Bildhauer Arthur Zimmermann, Bad Kreuznach
    • Nahestraße 30: barockes Fachwerkhaus, bezeichnet 1699
    • Nahestraße 36: evangelische Kirche; ehemals St. Georg, spätgotischer Saalbau, barock überformt, bezeichnet 1743 und 1898 (Reparatur), Kampanile nach 1945
    • Nahestraße 58: Villa, teilweise Fachwerk, Jugendstil 1906, Architekt Zimmermann
    • Roxheimer Straße 2: ehemalige Schule; Heimatstil, Wandbrunnen, um 1920/30
    • Schäferstraße 1: barockes Fachwerkhaus, verputzt, Anfang des 18. Jahrhunderts
    • Schäferstraße 15: barocke Hofanlage mit Schmiede, 18. und 19. Jahrhundert

    Quelle: Wikipedia (aktualisiert)